RP Online: E-Auto aus NRW nimmt endlich Fahrt auf

Der e.GO „Life“ geht in Serie. Ministerpräsident Armin Laschet nahm in Aachen den ersten Wagen in Empfang. Weil Zulieferer die Kontrollen bei Autoherstellern seit dem Dieselskandal verschärft haben, startet die Auslieferung des Stadtautos später als geplant.

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Der e.GO „Life“ ist das erste Baby des Unternehmens. Eigentlich sollte das Stadtauto schon seit November auf den Straßen unterwegs sein. Dass es anders gekommen ist, hat mit dem Dieselskandal zu tun. Die Zulieferer haben die Regeln verschärft, ihr Misstrauen gegenüber großen Autoherstellern ist gewachsen. Und so überprüfen sie nun auch, wie ihre Teile in den Autos eingebaut und genutzt werden. Und das gilt nicht nur für Diesel-Hersteller, sondern auch für e.GO.

Günther Schuh sagt, dass der Dieselskandal nicht dazu geführt habe, dass die bundesweite Nachfrage nach emissionsarmen Fahrzeugen generell gestiegen sei. Vielmehr interessiere sich der Kunde für „attraktive, bezahlbare Mobilität“.

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Und was bietet das neue Auto? Knappe Haube, putzige Kulleraugen-Scheinwerfer und ein kurzes Heck – so ist der erste optische Eindruck. In den Kofferraum passen zwei Kästen Sprudel. Fahrer und Beifahrer sitzen bequem und leicht erhöht. Der „Life“ ist als Viersitzer zugelassen. Wer hinten einsteigen will, muss beim Zweitürer schon biegsam sein. Die Beinfreiheit auf den hinteren Plätzen ist eingeschränkt, was bei Stadtfahrten aber kein großes Manko ist. Der Elektromotor nimmt geräuschlos Fahrt auf, das maximale Drehmoment wird sofort erreicht. Der kleine Wendekreis macht sich im Stadtverkehr bezahlt. Mehr als 100 Kilometer kann der kleine Stromer am Stück zurücklegen. Aufgeladen werden kann er auch über ein herkömmliches Stromkabel.

 

 

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