golem.de: Ein Auto, das lächelt

Das Auto ist zwar klein, aber bringt sogar gestandene Rennfahrer ins Schwärmen: Das Aachener Unternehmen e.GO Mobile hat seine ersten Elektroautos ausgeliefert. In einer Probefahrt erweist sich der Kleinwagen als sehr dynamisch.

An einem kühlen Maitag stehen drei Männer in der Fabrikhalle in Aachen und freuen sich wie Jungs auf ihr neues Auto: Armin Laschet, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, Oberbürgermeister Marcel Philipp und Ulrich Rüdiger, Rektor der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH). Zwischen ihnen, sie alle an Größe, aber auch an Freude überragend: Günther Schuh, der Entwickler und Chef des Herstellers e.GO Mobile.

In der Halle stehen die ersten elektrischen Kleinwagen aufgereiht, die hier gebaut wurden und jetzt darauf warten, an ihre prominenten Käufer übergeben zu werden. "Dieses Auto ist ein Jedermann-Auto", sagt Firmenchef Schuh. Ziel sei gewesen, das günstigste Elektroauto zu bauen. Das ist dem jungen Aachener Unternehmen, einer Ausgründung der RWTH, gelungen.

Aktuell gibt es keinen Konkurrenten zu diesem Preis: Der e.GO Life kostet in der derzeit erhältlichen Version mit einem 60 Kilowatt (kW) starken Elektoantrieb knapp 20.000 Euro vor Abzug der Kaufprämie. Gedacht ist der Kleinwagen für den Stadtverkehr, weshalb er auch eine relativ geringe Reichweite hat. Entsprechend ist das Auto zwar kompakt. Doch auch er könne bequem darin sitzen, sagt der Zwei-Meter-Mann Schuh.

 

 

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