Den e.GO Life muss man gefahren haben!

Frank Peters, CEO der PARAT Gruppe, 13.07.2020

Nun ist der e.GO Life in München und mir scheint so als wäre diese Stadt für ihn gemacht. In der Stadt in der der ein oder andere vorwitzige BMW Fahrer/-in zur Unterschätzung des e.GO Life neigt, insbesondere an Ampeln, möchte ich präzisieren. Mei is des a Spaß! Um eines vorab nicht unter den Tisch fallen zu lassen, möchte ich mich vorab auch als BMW Fahrer outen. Ich mag meinen X3 M40i sehr. Einziger Rat, den ich geben möchte, jeder muss eine Probefahrt machen! 

Ich bin begeistert vom e.GO Life und bin mir sicher, wenn Sie es schaffen mit der e.GO Mobile AG zu überleben werden dies noch viele sein. 

Maße

Sieht man den kleinen Life mit seinen kraftvollen Formen und schicken Felgen das erste Mal live, dann ist es eh schon zu spät, man hat sich schon verliebt.

Die Abmaße des e.GO Life sind top. Jeder Smart fortwo Fahrer beneidet mich im Straßenverkehr um meinen zusätzlichen Raum für Kinder und Familienmitglieder im Fond.

Innenraum

Dem einfach gehaltenen Innenraum stand ich ursprünglich skeptisch gegenüber. Durch sein reduziertes Design und gute Farbwahl wirkt er aber auf mich wirklich sehr angenehm. Die hübschen Fußmatten und die grauen Säulen- und Dachverkleidungen aus Stoff sind modern und wirken auch natürlich. Die Tiefziehbauteile sind exzellent in der Oberflächenqualität. Sie besitzen eine gleichförmige Narbe im Einbauzustand und sind kratzfest und belastbar. Hinter dem Smart muss sich der e.GO Life überhaupt nicht verstecken.

Infotainment System

Das Display gefällt mir gut. Schöne Farbwahl, einfach zu verstehen: einsteigen und losfahren fällt hier leicht. Die Blinker Geräusche sind auch cool. Die JBL Anlage könnte etwas mehr Saft vertragen, ist aber sehr übersichtlich und die Freisprechfunktion funktioniert ebenfalls gut. Mein Samsung hat sich gleich gemeldet und Android-Auto war im Handumdrehen installiert. Besonders hat mich gefreut, dass nachdem ich auf Medien gedrückt habe meine Spotify Playlist sofort angefangen hat zu spielen. Damit war ich natürlich schon einmal happy im Life. Der Touchscreen funktioniert sehr, sehr gut und auch Google Maps über Android Auto ist natürlich eine ganz schön gute Sache. Auch die Sprachsteuerung über die Freisprechanlage funktioniert einwandfrei. Wenn man damit umgehen kann, hat man natürlich eine enorme Auswahl wie: „Hey Google, wo ist die nächste E-Tankstelle“ oder „Hey Google, wo ist der nächste Geldautomat“.

Fahrmodi Eco, Comfort und Sport

Die drei verschiedenen Fahrmodi machen Spaß und fühlen sich großartig an. Und dann der erste leichte Druck auf das Leistungspedal. Einstellung Comfort. Surrt der schön los! Nach einem vorsichtigen ersten Abtasten folgt die Erhöhung des Fußdrucks und gleichzeitig die Erhöhung des Spaßfaktors. Ich beginne zu grinsen. Zu Lachen fange ich an, als mir klar wird, dass ich ja noch in den Sportmodus schalten kann. Also, ab nach Hause, denn ich muss meiner Frau und meiner Mutter, die ein Öcher Mädsche ist, den Flitzer aus Aachen natürlich zeigen. Sofort suchen meine Augen die Information der verbleibenden Kilometerleistung: Sehr einfach zu erkennen, sehr gut ist das. Die ersten zwei Kilometer tut sich nichts. Ich beginne schon innerlich zu jubilieren und bin mir sicher, dass ich mehr als 140 km schaffe. Dann auf dem Autobahnring. Ohh, jetzt geht es aber schnell bergab mit den Restkilometern. Nach ca. 15 km auf der Autobahn scheint mir 100km Reichweite die Schallmauer zu sein, die ich evtl. erreichen kann. Ein bisschen Enttäuschung kommt auf. Dann komme ich auf den mittleren Ring. Und siehe da ich werde wieder ehrgeiziger, die Restkilometeranzeige steigt wieder. Am Ende des Tages hatte ich ca. 60 km zurückgelegt und war noch bei 53 %. inkl. dem ein oder anderen abgehängten BMW :-). Am meisten machen mir die Jungs der Tuningclubs Spaß. Fett getunter 3er oder 5er. An der Ampel nur Kanonenfutter für mich. Bis die überhaupt gemerkt haben was los ist, bin ich schon 200m voraus und gehe durch eine abrupt gewollte Reduzierung des Vortriebs in den Rekuperationsmodus über. Ich muss die Gesichter ja schließlich genießen, wenn sie dann mit ca. 100 km/h in der 50er Zone wieder an mir vorbeischießen und muss schließlich auch Energie für das nächste Beschleunigungsduell sammeln. Wir sind dann beide irgendwie Sieger: Meine Beschleunigungspartner da sie ja dann am Ende wieder vorne liegen und ich gönne Ihnen den Sieg in Gesamtwertung natürlich, da ich ja die Sprintwertungen alle ausnahmslos gewonnen habe. So hat doch jeder seinen Spaß. Das Grüne Trikot des Sprintbesten ist auf jeden Fall meins. Irgendwo habe ich eine journalistische Meinung gelesen, dass der e.GO Life ein bisschen ruppig und nicht weich genug abgestimmt ist. Aus meiner Sicht völliger Unfug: der e.GO Life vermittelt wirklich pures Gokart Feeling. Er liegt wie ein Brett auf der Straße und ruhig ist er dazu. Am meisten hat mir die Auffahrtskurve von der A99 auf die A9 in Richtung München gefallen. Zuhause in unserer Straße angekommen sind mir alle Blicke der Nachbarn sicher. Ich schaue aus meinem Fenster und sehr viele bleiben vor dem e.GO Life stehen und fragen sich wahrscheinlich was das für ein cooles Ding ist. Das ist ja mal etwas ganz Neues. Go? Ähh e.GO verrät der Blick auf das Logo. Der ein oder andere hat den Namen evtl. schon mal gehört. Das ist doch der Professor aus Aachen oder? Viel zu wenigen ist aber bekannt wie toll der kleine Flitzer ist.

Laden und Dichtigkeit

Es ist Freitag Abend und ich schließe den Lader von meinem Juice-Set an eine unserer Haussteckdosen an. Zuerst verwende ich ein Stromkabel der Kabelrolle. Nachdem mir mein Juice-Kabel anzeigt, dass die Kabeltrommel wohl keine Erdung hat oder zu lang ist, wechsele ich das Kabel und die Ladung läuft. Von 9 Stunden gehe ich aus. Die lange Zeit stört mich eigentlich nicht, da der Wagen eh vor unserer Haustüre steht. Das ist natürlich eine luxuriöse Situation in München vor der Haustüre laden zu können. Erst frage ich mich ob ich das 1200€ teure Ladekabel, dass ich zusätzlich gekauft habe, so einfach am Wagen über Nacht hängen lassen sollte. Als alter Rheinländer beruhigt mich aber die sichere Landeshauptstadt in Bayern. Als ich dann verstehe, dass man das Kabel beim Laden und geschlossenem Fahrzeug, da verriegelt, gar nicht ohne Anwendung von Gewalt absteckten kann, bin ich noch mehr beruhigt. Was mich aber schon stört, ist die Weltuntergangsstimmung. Am 11.07.2020. 20:00 Uhr, München, rollt ein großes Gewitter an. Es kommen Schwimmbäder vom Himmel! Ob der e.GO Life wohl Morgen innen noch trocken ist? Kommt es aufgrund der Wassermassen zu einem Kurzschluss während des Ladens? Ob zu Recht oder zu Unrecht: ich vertraue einmal darauf, dass solch ein Fall wohl abgetestet wurde. Irgendwie bleibt aber eine gewisse Unruhe da ich ja auch nicht weiß, ob man Unterwasser Laden kann.

Am nächsten Morgen ist alles paletti: Staubtrocken ist er von innen. Um 9:30 Uhr sind immer noch restliche Regentropfen an der Außenhaut des e.GO Life. Ich fahre zum Beachvolleyball mit Freunden. Die praktische Heckklappe aufgedrückt, den Parat Rucksack reingeworfen und es geht wieder los. Geil, einfach geil und wieder beginnt Mumford and Son’s loszuspielen. Ein bisschen mehr Bums wäre gut, ein bisschen mehr Hi-Fi Bums meine ich, von dem anderen ist mehr als genug da.

Finaler Kommentar: Dieser Nordrheinwestfale, ich meine den e.GO Life, ist wie für die bayerische Landeshauptstadt gemacht!!

Keep on fighting!!! Es wäre ein Jammer, wenn Sie nicht noch mehr Menschen mit dem e.GO Life Vergnügen bereiten könnten.

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