heise online: Autos auf CES: Autonom ist noch Zukunftsmusik

Der Hype ums autonome Auto hält an, doch macht sich zunehmend Realismus breit. Kleine Fortschritte gab es auf der CES dennoch zu sehen.

Autos. Überall Autos. In der North Hall des Las Vegas Convention Center hat sich in den vergangenen zehn Jahren die Autoindustrie breitgemacht. Mercedes nutzt die CES für die Weltpremiere des CLA. Doch weil die CES eine Elektronikmesse ist, geht es in Vegas vor allem um die Technik, die unter der Karosserie steckt. Deshalb ist die Messe inzwischen eine feste Adresse nicht nur für die Autohersteller, sondern auch deren Zulieferer wie Bosch, Continental oder ZF Friedrichshafen.

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ZF arbeitet bei dem "e.GO Mover" mit dem Aachener Startup e.GO Mobile AG zusammen. Die wesentliche Technik sitzt bei diesem Shuttle für bis zu 15 Personen im Chassis, was mehr Freiheiten beim Design des Aufbaus bietet. Der kleine Bus soll noch 2019 in Serie gehen. Einen ersten Kunden kann ZF auf der CES auch präsentieren: Der französische Mobilitätsanbieter Transdev will 2020 eine ungenannte Anzahl der E-Shuttles auf die Straße bringen.

Der e.GO Mover hat noch Platz für einen Fahrer, ließe sich in Zukunft aber auch autonom betreiben. Die Technik dafür demonstriert ZF mit einem umgebauten Mercedes-Van auf einem Parkplatz in Las Vegas. Ohne Lenkrad und Pedale lenkt das Fahrzeug selbsttätig über den aufgezeichneten Parcours. Der Fahrer greift nur noch zur Not ein. Man merkt aber, dass hier noch entwickelt wird, es ruckelt manchmal ein bisschen.

 

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